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12.04.2016

Das war der Cup 2016

Eishockey mit dem Rundum-Sorglos-Paket.

Der Yasin-Ehliz-Cup setzt in seinem zweiten Jahr neue Maßstäbe.

Am ersten Aprilwochenende war es wieder soweit: über 230 Eishockeytalente aus vier Nationen kämpften wieder um jeden Zentimeter Eis für ihr Team, um den begehrten Wanderpokal bei der großen Siegerehrung in die Luft stämmen zu dürfen. Am Ende waren es die Slowenen vom HK Slavija Junior aus Ljubljana, die sich mit ihren konstanten Leistungen bis ins Endspiel durchgetankt hatten. Dort konnte man die Graz 99ers in einem engen Spiel auf Platz 2 verweisen und den Titel mit in die 400 Kilometer entfernte Hauptstadt entführen. Titelverteidiger und Gastgeber Bad Tölz war ohne seine Top-Reihe angetreten und musste sich dem stark besetzten Teilnehmerfeld immer wieder knapp geschlagen geben. Trotz Platz 9 war die Stimmung in der Mannschaft positiv und ausgelassen, hatte man doch ein tolles Eishockeywochenende erlebt und auch neue Freunde gefunden.

Zum Trost waren die Tölzer zumindest beim alljährlichen Speedcontest erfolgreich, so hatte Felix Teltscher mit einem nahezu perfekten Lauf durch den Parcours seine Konkurrenten aus dem Jahrgang 2002 hinter sich gelassen. Im jüngeren Jahrgang konnte sich Klaus Heigl vom SC Reichersbeuern den Einzeltitel sichern, der überragende Vorjahressieger des HC Eppan, Filip Picka, erreichte für seinen neuen Verein, dem EC Klagenfurter AC, den dritten Platz.

Nürnberger Schlachtenbummler besuchten Bad Tölz


Im Rahmen der „Bully-von-Tölz“-Fantour fanden sich zum Turniersamstag über 50 Fans der Thomas Sabo Ice Tigers in der Hacker-Pschorr Arena ein. Herzlich begrüßt wurden die fränkischen Eishockeyfreunde dabei von Ice-Tigers-Maskottchen Pucki, dem Bürgermeister von Gaißach, Herrn Fadinger sowie Abdullah Ehliz, Initiator des Turniers und Vater von Yasin Ehliz. Ehemalige Tölzer Spieler wie Leo Pföderl und Yasin Ehliz haben sich im Kader der Ice Tigers etabliert und sind mittlerweile Nürnberger Publikumslieblinge, so war das Interesse ihre Heimat einmal näher kennenzulernen groß. Das vielseitige Programm reichte von einer Stadionführung, einem Spaziergang in der Innenstadt mit Besuch im Bulle-von-Tölz-Museum, bis hin zum frenetisch gefeierten Sieg der Young Ice Tigers über Memmingen. Dabei sorgten die Nürnberger Anhänger mit Fangesängen und Anfeuerungsrufen für eine laute und einzigartige Atmosphäre in der Halle, wie man sie eigentlich nur von den Profis kannte. Sichtlich beeindruckt feierten die Spieler danach mit den vollen Tribünenrängen, Nachwuchstorwart des EHC 80 Nürnberg Sebastian Jekel probierte sich nach seinem Shutout zusammen mit Pucki sogar an der laut geforderten Rolle.

Der rundum gelungene Tagesausflug, bei dem sich viele Mitfahrer schon vor der Heimfahrt für eine Wiederholung im nächsten Jahr aussprachen, wurde vom sozialen Engagement der Firma steidl.reisen abgerundet. Durch die gesponserte Busmiete, den kostenfreien Einsatz von Busfahrer Andreas Otto und die großartige organisatorische Unterstützung von Franken-Fan-Tours wird man einen vierstelligen Betrag an den Nürnberger Nachwuchs spenden können.

Viel Einsatz für den perfekten Ablauf


Während sich andere noch im Bett umdrehten kamen die ersten Teilnehmer des Turniers bereits ins Schwitzen. Die Partie Bad Aibling gegen Reichersbeuern markierte am Samstagmorgen um 7 Uhr den Beginn eines langen Turnierwochenendes, der Spielmodus mit zwei eigens gewerteten Spielhälften zu je 15 Minuten sorgte für intensive Duelle und hielt das Tempo bis zur letzten Sekunde hoch. Aber nicht nur die Spieler kamen auf Hochtouren, auch das Organisationspersonal hatte alle Hände voll zu tun. So stand jedem der zwölf Teams ein eigener Betreuer zur Seite, der Spiel- und Fototermine sowie die Mahlzeiten koordinierte und fast jeden Wunsch in Erfüllung gehen lies. Ein Grund von vielen, weshalb die Mannschaften gerne kommen und jedes Mal von einem Turnier „mit Herz und Seele“ sowie „perfekter Organisation“ sprechen. Für das kommende Jahr ist sogar ein Hotelmanagement geplant, um die Vereine kostensparender und zielgerichteter unterzubringen. Hierfür sucht das Organisationsteam Hotels und Pensionen, die sich eine langfristige Partnerschaft vorstellen können.

Aber auch neben dem Sportlichen war einiges geboten, so stand das Maskottchen Pucki aufgrund der Absage von Yasin Ehliz im Mittelpunkt. Der Namensgeber konnte wegen seines Einzuges ins Playoff-Halbfinale mit den Thomas Sabo Ice Tigers nicht vor Ort sein und musste daher auch die geplante Autogrammstunde canceln. Um das leibliche Wohl kümmerten sich derweil die Spielereltern und Familie Ehliz bestens, Crazy Company (Eishockey-Shirts) und Robert Conrad (individualisierte Wanduhren) sorgten mit ihren Ständen für große Augen bei Souvenir-Jägern. Mit Schmierzetteln und Rechenschiebern versammelten sich Trainer und Angehörige regelmäßig vor dem großen Infoscreen, der die Besucher mit allen Ergebnissen und Tabellen in Echtzeit versorgte. Selbst Eishockeylegende Lenz Funk Sr. lies sich einen Besuch am Sonntag nicht entgehen und machte sich ein Bild vom hohen sportlichen Niveau und der guten Organisation.

Spende fällt dieses Jahr größer aus


Nach dem Turnier steht auch fest, was für den Tölzer Nachwuchs übrig bleibt. So rechnet man in diesem Jahr mit einer Spende von knapp 10.000 Euro, die demnächst mit einer Scheckübergabe von Namensgeber und Hauptsponsor Yasin Ehliz gefeiert werden soll. Dabei kann man auf hohe Einnahmen aus der Online-Versteigerung, den Anzeigenschaltungen im Turnierbuch und Erlöse aus dem Kuchenverkauf zurückgreifen.

Das Organisationsteam bedankt sich recht herzlich bei allen Spielern, Betreuern, Helfern, Zuschauern und Sponsoren, die den Yasin-Ehliz-Cup auch dieses Jahr zu einem einmaligen Erlebnis haben werden lassen.


Eine dritte Ausgabe des großen Knabenturniers ist bereits in Planung, genaue Infos folgen in den nächsten Wochen. Die Anmeldung der Teams wird in den kommenden Monaten auf www.yasin-ehliz-cup.de freigeschalten, eine separate Meldung folgt vorab

 

 

Stimmen aus dem Organisationsteam:


Stephanie Schreindl, Turnierleitung:
„Auch dieses Jahr konnten wir den Mannschaften wieder ein tolles Eishockeywochenende bieten, die Herausforderungen durch die Erweiterung von bisher 10 auf 12 Teams konnten wir im Team optimal bewältigen. Mein Dank geht an den unermüdlichen Einsatz der ehrenamtlichen Helfer und Betreuer, ohne den solch ein Turnier nicht möglich ist.“

Alexander Fuchs, PR-Verantwortlicher: „Der zweite Yasin-Ehliz-Cup hat die erste Ausgabe durchaus übertroffen und das trotz des abgesagten Besuches von Yasin Ehliz. Die Nürnberger Fans haben dem Turniersamstag einen einzigartigen Rahmen verliehen, über einen erneuten Besuch im nächsten Jahr würden wir uns sehr freuen! Schließlich können wir damit auch dem Nachwuchs des EHC 80 Nürnberg Gutes tun.“

Abdullah Ehliz, Initiator: „Ich freue mich riesig darüber, wie wir das Turnier zum letzten Jahr weiterentwickeln und verbessern konnten. Wir bekommen überaus positives Feedback von allen Seiten, was uns in unserer Arbeit immer wieder bestätigt und die Vorfreude auf nächstes Jahr steigen lässt.

 

 

Ergebnisdienst:


Alle genauen Spielergebnisse gibt es auf www.yasin-ehliz-cup.de einzusehen.


Endplatzierungen 2016:

1. HK Slavija Junior, Ljubljana (Slowenien)
 2. Graz 99ers (Österreich)
 3. EC Klagenfurter AC (Österreich)
 4. SC Reichersbeuern
 5. EHC 80 Nürnberg
 6. ERC Ingolstadt
 7. Heilbronner EC
 8. EHC Bad Aibling
 9. EC Bad Tölz
10. Stuttgarter EC
11. HC Eppan (Südtirol, Italien)
12. ECDC Memmingen

 

 

Platzierungen Speedcondest 2016:

Jahrgang 2002:

1. Felix Teltscher, EC Bad Tölz
2. Luisa Welcke, Heilbronner EC
3. Filip Picka, EC Klagenfurter AC


Jahrgang 2003

1. Klaus Weigl, SC Reichersbeuern
2. Artur Karpenko, Heilbronner EC
3. Marco Kasper, EC Klagenfurter AC

 

 
 

Bild 01

 

Über 50 Nürnberger Schlachtenbummler haben mit der „Bully-von-Tölz“-Fantour den Yasin-Ehliz-Cup besucht. Ein vielfältiges Rahmenprogramm bescherte der Reisegruppe einen einzigartigen Ausflug in die Heimat von Leo Pföderl und Yasin Ehliz.

 

Bild 02

 

Die Titelverteidigung ist ihnen dieses Jahr zwar nicht gelungen, aber alles in allem war es für den EC Bad Tölz auch dieses Jahr wieder ein gelungenes Turnier. Gekrönt wurde die Teilnahme durch den Sieg von Felix Teltscher beim Speedcontest.

 

 

Bild 03

 

Beim Speedcontest war auch Geschicklichkeit gefragt: das Abtauchen unter die Stange stellte viele Teilnehmer vor Schwierigkeiten, am Ende machten die Lokalmatadoren Felix Teltscher vom EC Bad Tölz (Jahrgang 2002) und Klaus Weigl, vom SC Reichersbeuern (Jahrgang 2003) das Rennen.

 

 

Bild 04


Die Mannschaft des weit gereisten HK Slavija Junior aus dem slowenischen Ljubljana machte im Endspiel gegen die Graz 99ers den Turniersieg klar. Zuvor hatten sie sich in einer starken Gruppe mit konstanten Leistungen als Finalteilnehmer an die Spitze gespielt.
 

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